Gesundheitstipps
Die folgenden Gesundheitstipps wurden vom erfahrenen Ärzte- und Therapeutenteam der Xundheitswelt-Betriebe für Sie erarbeitet.Hochsommer und Herzkrank
Der Hochsommer ist da und auch die speziellen klimatischen Bedingungen dieser Jahreszeit erfordern bei Patienten mit Herz-Kreislaufproblemen gewisse Regeln im Verhalten, um möglichst problemfrei die heiße Jahreszeit genießen zu können.
Viele Menschen nehmen Medikamente ein und wissen nicht, dass bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung Hautschäden entstehen können. Es sollte daher in jedem Fall vor geplanten ausgiebigen Sonnenbädern der behandelnde verschreibende Arzt bezüglich der derartigen Problematik kontaktiert werden. Im Zweifelsfall sollte man verstärkte Sonnenexposition vermeiden und Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden. Dabei soll man wissen, dass auch die wasserfesten Cremes nach einer gewissen Zeit von der Haut gewaschen werden und daher kein Garant sind, dass dies immer so funktioniert, wie es auf der Packung steht.
Große Hitze führt sehr schnell zu massivem Flüssigkeitsverlust, nimmt man nun ein wassertreibendes Medikament und ein Medikament z.B. gegen hohen Blutdruck ein, kann das in Zusammenwirken mit dem durch Schwitzen entstandenen Flüssigkeitsverlust Kreislaufprobleme verursachen. Regelmäßige Flüssigkeitszufuhr bereits vor Auftreten von Durstgefühlen ist daher für Kreislaufpatienten ein Muss und kann Probleme im Vorfeld vermeiden.
Für all diejenigen, die den Sommer über in einem fremden Land verbringen, ist es nicht nur dienlich, sich über die entsprechenden Impfungen zu informieren, sondern auch bezüglich eventueller Notfälle vorzusorgen. Man sollte immer wissen, wo der nächste Arzt oder das nächste Krankenhaus ist, in speziellen Fällen, wie z.B. bei Blutverdünnungstherapie sollte eine sehr genaue Planung erfolgen.
Zuletzt möchte ich noch auf den bereits mehrmals erwähnten Gruppendruck bei Wanderungen hinweisen. Eine Wandergruppe mit teils älteren Teilnehmern oder Teilnehmern, die bereits Probleme im Herz-Kreislaufsystem aufweisen, sollte sich bezüglich Aufstiegsgeschwindigkeit am Berg und Wanderstrecke an dem schwächsten Mitglied orientieren, da sonst unvorhergesehene große Probleme auftreten können.
Nichts desto trotz sollte man den Sommer genießen, insbesondere für die Psyche ist die doch hohe Lichtmenge in dieser Jahreszeit ein Labsal.
Tipp von Herrn Prim. Dr. Elmar Ch. Wiesinger,
ärztlicher Leiter des Herz-Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs.
Löschen Sie den Durst rechtzeitig!
Trinken Sie ausreichend Wasser, denn allgemein und insbesonders in der warmen Jahreszeit ist es wichtig vor, während und nach der sportlichen Trainingseinheit den Flüssigkeitsverlust rechtzeitig auszugleichen. Bereits ein Flüssigkeitsverlust von zwei Prozent vermindert die körperliche Leistungsfähigkeit enorm. Ideale Durstlöscher sind Wasser, verdünnte Furchtsäfte im Verhältnis 1:3 oder ungesüßte Tees.
Kopfschmerzen, Müdigkeit, schlechte Konzentration oder Verstopfung sind Merkmale einer mangelnden Flüssigkeitszufuhr. Gönnen Sie Ihrem Körper 1 Liter Wasser pro 25 kg Körpergewicht (80 kg Mann – etwa 3 Liter Wasser/Tag). Die Frage nach dem Warum ist leicht beantwortet: der Körper besteht zu 60 % aus Wasser, ebenso das Blut (92 %), die Verdauung wird unterstützt, der Abtransport von Stoffwechselabfallprodukten wird beschleunigt und zudem reguliert Wasser den Appetit – ein Zuwenig an Wasser fördert die Fettdepotbildung.
Dem Gehirn fehlt die Fähigkeit zwischen Hunger und Durst zu unterscheiden. Oftmals ist Hunger ein Zeichen für fehlende Flüssigkeit. Deshalb trinken Sie zuerst ein Glas Wasser, so vermeiden Sie, dass unnötige Kalorien aufgenommen werden.
Haben Sie heute schon genug getrunken? Wenn nicht, dann trinken Sie gleich ein Glas Wasser. Prost!
Tipp von MMag. Karin Pötzelsberger,
Sportwissenschafterin der Xundheitswelt.
Sportärztlicher Gesundheitscheck
Der Winter verabschiedet sich mit leisen Schritten, das Frühjahr eilt mit umso größeren herbei. Viele Bewegungshungrige, die in den kalten Monaten wenig sportlich aktiv waren, lechzen jetzt wieder nach den ersten Ausläufen, Nordic Walking oder Radtouren in der Frühjahrssonne.
Wichtig dabei ist der sportärztliche Gesundheitscheck bevor mit intensivem Bewegen oder Trainieren wieder begonnen wird. Die aktuelle körperliche Leistungsfähigkeit wird ermittelt, und jeder bekommt seinen maßgeschneiderten, individuellen Trainings- oder Bewegungsplan. Risikofaktoren wie zu hoher Blutdruck, zu hohe Trainingsherzfrequenzen können bereits im Vorfeld richtig abgeklärt und eingestellt werden und somit ist der gesundheitliche Wertschöpfungseffekt absolut vorhanden. Keine Über- oder Unterforderung, der nötige Zeitaufwand für das Training führt auch zum gewünschten Ziel – das sind die wichtigsten Faktoren, wenn der kommende Sommer sportlich und gesundheitlich ein Hit werden soll.
Viel Spaß und viel erfolgt wünscht Ihnen das Xundwärts –Team.
Mehr Infos unter http://www.xundwaerts.at.
Tipp von Mag. Roland Jachs,
Sportwissenschafter der Xundheitswelt.
Tipps für den Frühling
Nach dem Winter steht nun schon wieder das Frühjahr vor der Tür mit schönen Dingen, wie Frühjahrsmüdigkeit, starken Temperaturschwankungen, Aprilwetter etc.
Ist man herzkrank, ist sicher allererst eine ausgewogene vitaminreiche Ernährung mit genügend Wasserkonsum das beste Mittel, hier gut gewappnet zu sein. Aber auch regelmäßige Bewegung kann nicht nur die oftmals auftretenden Kreislaufprobleme und die Müdigkeit positiv beeinflussen, auch der Tristesse der dunklen Wintertage kommt man am besten mit Spaziergängen aus. Mit offenen Augen und interessierender Natur mindestens 30 Minuten am besten mit der Trainingsherzfrequenz, die jeder sowieso kennen sollte, durch den Frühling spazieren, kann so manches Zipperlein zum Verschwinden bringen.
Dem Winterspeck den Kampf anzusagen, ist ebenfalls mit der richtigen Kombination aus Ernährungs- und Bewegungsverhalten am leichtesten. Prinzipiell muss klar sein, dass alleine Bewegung hier wenig hilft und nur eine Kalorienreduktion, die jedoch nicht unter 25 Kcal pro kg Körpergewicht des Normalgewichtes pro Tag gehen sollte. Sonst provoziert man Probleme, wie Jojo-Effekt und unnötigen Stress, den ein Herzpatient schon gar nicht brauchen kann.
Tipp von Herrn Prim. Dr. Elmar Ch. Wiesinger,
ärztlicher Leiter des Herz-Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs.
Maßnahmen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Im Winter ist es für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen besonders wichtig einige grundlegende Maßnahmen einzuhalten.
Sind die Temperaturen sehr niedrig, kann sich die so genannte Kälteangina pectoris entwickeln. Hier hilft lediglich drinnen bleiben. Insbesondere bei Ausüben von Wintersport oder aber auch bei lediglich Schnee schaufeln oder das Auto ausgraben muss man sich klar sein, dass dieses Problem auftreten kann und vorsorgliches Verhalten ist angebracht.
Bezüglich der Kleidung gilt das Zwiebelschalenprinzip wie immer, mehr dünne Schichten übereinander sind besser als eine dicke isolierende Schicht. Gegenüber den starken Temperaturunterschieden in geheizten Räumen ist man so am besten flexibel geschützt.
Dass zu Weihnachten schnell ein paar Kilos mehr um die Leibesmitte auftreten, lässt sich am besten durch Vorsorge verhindern. So sollten Menschen mit Problemen bei der Gewichtsgestaltung vielleicht im eigenen Haushalt generell auf Weihnachtsbäckerei verzichten.
Bei den Wintersportarten ist generell dynamischen Bewegungsformen gegenüber statischen Belastungen der Vorzug zu geben, so ist es für Menschen mit Kreislaufproblemen in jedem Fall besser Wanderungen mit Langlaufski oder Schneeschuh zu absolvieren als wirklich sportlich alpin Ski zu fahren. Auch hüte man sich vor zu viel Apres-Ski, Alkohol und Medikamente können die letzte Abfahrt bedeuten.
Tipp von Herrn Prim. Dr. Elmar Ch. Wiesinger,
ärztlicher Leiter des Herz-Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs.
Mit dem Balance-Pad zu mehr Sicherheit
Balance und Koordination sind wesentliche Eckpfeiler für unsere Bewegungsabläufe. Mit dem sogenannten Balance-Pad von AIRREX können diese Eigenschaften wunderbar geübt und trainiert werden. Dieser weiche, rechteckige Schaumgummipolster stellt ein ideales Trainingsgerät dar, um Balance, Körperstabilität und Sicherheit von Bewegungen zu verbessern. Damit wird ganz besonders die Sturz- und die damit verbundene Verletzungsprophylaxe gefördert, und verschiedene Bewegungsabläufe können mit der nötigen Sicherheit wieder durchgeführt werden. Täglich fünf bis zehn Minuten ein paar Übungen auswählen, ob Einbeinstand, Schrittstellung, offene oder geschlossene Augen, und sie werden sehen, dass mit sehr wenig Aufwand sehr viel bezüglich Körperstabilität und Gleichgewicht vorwärts geht.
Also dann viel Spaß mit dem Balance-Pad und dem Stehen auf einem Bein!
Tipp von Mag. Roland Jachs,
Sportwissenschafter der Xundheitswelt.
Training im Herbst – aber wie ?
Im letzten Jahresdrittel werden die Tage kürzer, die Nächte länger und die Wettersituation entspricht nicht immer dem, was wir uns als Idealwetter für Sport oder Betätigung im Freien wünschen.
PatientInnen mit Herz-Kreislaufproblemen sollten regelmäßig Sport ausüben und dies wird im Herbst und Winter oft komplizierter. Wichtig ist es, möglichst noch während der hellen Tageszeit hinauszugehen, da Lichtkonsumation nicht unwesentlich zum körperlichen Wohlbefinden beitragen kann. Sollte dies nicht möglich sein, kann man eine so genannte Lichttherapielampe, die spezielles Licht aussendet, als Hilfe empfehlen.
Beim Sport sollte man wie bei einem Medikament, seine ganz individuelle Sportdosis kennen, am besten mittels Herzfrequenzmesser überwachen. Somit kann man Über- oder Unterforderungen im Vorfeld bereits hintanhalten und sich Probleme ersparen. Gerade bei bereits bestehenden Herzerkrankungen ist es sehr wichtig, regelmäßig mindestens 3x pro Woche Sport auszuüben, andererseits sich jedoch nicht in Belastungsbereiche vorzuwagen, die nicht mehr zuträglich sind. Eine Belastungsuntersuchung unter Kontrolle des EKG’s am Fahrrad oder Laufband, ein kundiger Arzt und schon hat man sein ideales Programm diesbezüglich zusammen gestellt und kann sicher Sport betreiben.
Bezüglich der Bekleidung muss in der kalten Jahreszeit immer mit Nässe und dadurch auftretender Verdunstungskälte kalkuliert werden, sodass Funktionskleidung mit einer wasserdichten äußeren Schicht und schweißtransportierenden Innenschichten gerade für PatientInnen mit Herz-Krankheiten zu empfehlen ist. Am besten ist das Dreischichtenprinzip, das auch eine gewisse Flexibilität erlaubt. Der gute alte Baumwoll-Trainingsanzug hat definitiv ausgedient, nicht weil er schlecht ist, sondern weil es wesentlich besseres gibt.
Informiert man sich im Vorfeld, weiß über seine Leistungsfähigkeit und Grenzen bescheid. Ist man gut gerüstet und bekleidet, steht sportlichem Vergnügen mit Gesundheitseffekt im Herbst und Winter nichts entgegen.
Tipp von Herrn Prim. Dr. Elmar Ch. Wiesinger,
ärztlicher Leiter des Herz-Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs.
Training mit dem Gym-Stick
All jene Aktiven, die der warmen Freiluftsaison bis Winter ade sagen und sich auf die kalten Monate vorbereiten wollen, können dies auch mit einem sehr einfachen, aber ungeheuer effektiven Trainingsgerät tun – dem sogenannten Gym-Stick (nähere Infos unter www.gymstick.at) . Dieses Gerät gibt es in den verschiedensten Schwierigkeitsstufen (grün, blau, schwarz, gold) , ist sehr einfach zu handhaben und leicht verstaubar.
Gerade für die Wintersaison mit den nordischen und alpinen Sportarten ist das Krafttraining mit dem Gym-Stick eine herrliche Abwechslung im Trainingsalltag. Übungen für alle Muskelgruppen am Stützapparat können ganz einfach durchgeführt werden. Ein perfektes Ganzkörpertraining mit vielen variantenreichen Übungsformen für Bauch, Rücken, Arme und Beine. Dabei erhalte ich beim Kauf eines Gerätes zusätzlich noch eine DVD und ein Poster, damit der Einstieg in dieses funktionelle Krafttraining leichter fällt.
Zweimal wöchentliches Training mit dem Gym-Stick verhilft Ihnen zu einer tollen muskulären Stabilität am gesamten Körper und ist ein hervorragendes Ergänzungstraining zu bereits bestehenden Aktivitäten.
Also dann, ran an den Gym-Stick und viel Spaß beim Training!
Tipp von Mag. Roland Jachs,
Sportwissenschafter der Xundheitswelt.
Achten Sie auf genügend Flüssigkeitszufuhr
Für Herzpatienten ist dies insbesonders wichtig, da sie oft Medikamente einnehmen, die wir in Zusammenwirken mit verstärktem Schwitzen oder mit einer starken Hautdurchblutung Kreislaufprobleme verursachen können. Vor allem Patienten mit Entwässerungstherapie oder Blutdruckmedikamenten, vor allem aus der Gruppe der Beta-Blocker, sollten exzessives Sonnenbaden, starkes Schwitzen und längeren körperlichen Sport in der prallen Sonne nur mit Vorsicht betreiben. Auch sollte man als Patient, der derartige Medikamente einnimmt, beim Schwimmen beachten, dass durch die rasche Abkühlung, die bei Schwimmen entstehen kann, Kreislaufregulationsstörungen stattfinden können, die unter Medikamenten fatal enden können. Somit ist es sicherlich dienlich, bei Patienten mit Blutdruckmedikamenten und Entwässerungsmedikamenten immer darauf Acht zu geben, dass sie ausreichend trinken und dass sie nichts „übers Knie“ brechen. Eine langsame Abkühlungsphase beim Eintritt ins Wasser und wenn möglich nie alleine schwimmen sollte Gebot der Jahreszeit sein.
Eine oftmalige Frage die sich stellt, ist die Frage nach der Menge der notwendigen Flüssigkeitszufuhr. Hier gibt es klare Richtlinien. Im menschlichen Körper fallen pro kg Körpergewicht eine konstante Anzahl von über die Stoffwechselung zu entsorgenden Teilchen an und die Nierenfunktion hat je nach Alter und Krankheitszustand die Möglichkeit, den Harn auf eine gewisse maximale Konzentration zu bringen. Allein aus der Kenntnis dieser Werte lässt sich für einen Patienten sehr genau abschätzen, wie viel Flüssigkeit er braucht, um seine anfallenden Giftprodukte im Stoffwechsel über die Niere auch zu entsorgen. Dazurechnen muss man allerdings – und dies insbesondere in der heißen Jahreszeit sehr notwendig bzw. bei Sport auch sonst zu kalkulieren – die Flüssigkeitsmenge die über Schwitzen verloren wird. Bei einem 70 kg schweren, jungen gesunden Patienten ergeben sich aus diesen Werten eine mindest notwendige Flüssigkeitszufuhr ohne verstärktes Schwitzen schon von 1 ½ bis 2 Liter pro Tag. Fatal ist, dass mit zunehmendem Alter und schlechterer Nierenfunktion das Durstempfinden allerdings abnimmt und die eigentlich höhere notwendige Flüssigkeitsmenge weiter reduziert wird. Dieser Umstand ist wissenschaftlich abgesichert und sollte bei der Kalkulation der täglichen Trinkmenge immer beobachtet werden. Wichtig ist es auch Tee, Kaffee, Alkohol nicht als Flüssigkeit zu rechnen, da diese Flüssigkeiten zwar Flüssigkeiten darstellen, allerdings auf der anderen Seite über ein Hormonsystem des Körpers zu einer verstärkten Flüssigkeitsausscheidung führen.
Generell lässt sich für alle Patienten mit noch gut erhaltener Herzleistung und gut funktionierender Niere jedoch sagen, dass es ein Zuviel an Wasser durch Trinken eigentlich nicht gibt. Dies und um das Ertrinken zu vermeiden, sollte beim Umgang mit Flüssigkeiten bei Herzpatienten berücksichtigt werden.
Tipp von Herrn Prim. Dr. Elmar Ch. Wiesinger,
ärztlicher Leiter des Herz-Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs.
Wer rastet der (rostet) verliert an Kondition und Kraft
Jedoch sollten Sie gerade in dieser Zeit nicht auf Ihr tägliches Fitnesstraining verzichten. Sobald Sie eine längere Ruhepause einlegen, sinkt Ihre körperliche Leistungsfähigkeit. Ihr Herz-Kreislaufsystem können Sie mit einem einmaligen Ausdauertraining (1 Stunde pro Woche bei 2 Trainingseinheiten) im entsprechenden Pulsbereich halten. Die Muskulatur stützt und schützt die Wirbelsäule. Es reichen wenige Minuten täglich oder zwei Kräftigungseinheiten von je 30 Minuten in der Woche aus, damit sie Ihr antrainiertes Niveau halten und nach dem Urlaub nicht über Leistungseinbußen enttäuscht sind. Planen Sie das Training fix in den Tagesablauf ein, trainieren Sie mit Partner sowie Familie, dann macht es mehr Spaß und Sie vergessen auch nicht darauf.
Tipp von MMag. Karin Pötzlesberger,
Sportwissenschafterin der Xundheitswelt.
Das Frühjahr kommt und typische Eskapaden bereiten Herz-Kreislauf-Patienten Probleme
Man kann aber mit einigen wenigen Tricks die Probleme minimieren und trotzdem gut durchs Frühjahr kommen:
Am allerwichtigsten ist die Vermeidung zusätzlicher, nicht notwendiger Stressoren. An erster Stelle sei hier ungeplanter Sport nach der Winterpause genannt. Aber auch schlechte Ernährung und Bewegungsmangel verstärken die Probleme nur.
Bezüglich der Ernährung ist auf leichte, vitaminreiche Mischkost zurückzugreifen. Nicht unwesentlich ist eine ausreichende Wasserzufuhr. Ein morgendliches Gymnastikprogramm kann viele Kreislaufprobleme im Vorfeld bereits verhindern. Aber auch die Kleidung spielt besonders in Zeiten großer Temperaturschwankungen des typischen Aprilwetters eine große Rolle. Das Zwiebelschalenprinzip sollte hier die entsprechende Flexibilität schaffen, um einen immer optimal temperierten Körper zu haben und damit Problemen wie Schwindel, Kollapsneigung, Blutdruckschwankungen durch zu starke Schwankungen der Körpertemperatur Parole zu bieten.
Nicht zuletzt sollte jedermann, aber besonders Patienten mit Herz-Kreislaufproblemen die positive Wirkung der nun doch schon regelmäßiger scheinenden Sonne ausnützen. Ein täglicher Spaziergang zur Tageszeit sollte Routine sein.
Tipp von Herrn Prim. Dr. Elmar Ch. Wiesinger, ärztlicher Leiter des Herz-Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs.
Aquajogging
Alles was man dafür braucht, ist ein Aquagurt (im Sporthandel erhältlich). Dieser wird um den Rumpf geschnallt und dient somit als Auftriebshilfe. Nun können unter Wasser die gleichen Bewegungsmuster wie beim Laufen und Walken gemacht werden - bei keiner Gelenksbelastung. Aber bedenken Sie: Stossbelastungen wie sie beim Walken (auch da kommen gelegentlich bis über das Doppelte vom Körpergewicht auf den Fuss) und Laufen entstehen, stärken nicht nur die Muskulatur sondern auch den Knochen. Deshalb nicht nur im Wasser trainieren.
Tipp von Herrn Mag. Christian Lang, Sportwissenschafter der Xundheitswelt.
Regelmäßige Bewegung als Stützpfeiler gesunden Lebens
Hier spricht man allerdings nicht von Sport, sondern von so genannter Trainingstherapie. Dies bedeutet, dass man eine Bewegungstherapie quasi als Medikament vorschreibt, die dem Gesundheitszustand zuträglich ist und vor allem nicht schaden kann.
Es ist extrem wichtig, hier zwischen Sport und Trainingstherapie zu unterscheiden, da unkontrollierte Sportausübung für solche Patienten oft negative Folgen haben kann. Besonders nach der kalten dunklen Jahreszeit erwacht der Bewegungsdrang. Gerade hier sollte man von kundiger Seite einen Ist-Status erheben lassen und an einer Belastungsuntersuchung, die am besten am Fahrrad durchzuführen ist, orientiert eine individuelle Trainingstherapie gestalten.
Somit erlangt man einerseits die Sicherheit, sich nicht im potentiell gefährlichen Bereich zu belasten und andererseits trotzdem den vollen Gesundheitseffekt sinnvoller Trainingstherapie zu erlangen. In der Regel ist Ausdauersportarten natürlich der Vorzug zu geben, wobei insbesondere im fortschreitenden Lebensalter nicht vergessen werden darf, dass auch eine gewisse Kräftigung der Muskulatur über teilweise sehr einfache Übungen sinnvoll möglich ist. Gerade wenn die Sonne wieder mehr scheint, die Tage länger werden, bekommt man dann als zusätzlichen Turbo einen Schub Licht, der den Körper zusätzlich stimuliert und die Geister anregt.
Dies in Kombination mit sinnvoller Bewegungstherapie ist nicht nur für das Wohlbefinden essentiell, sondern auch für die Lebensdauer, gerade wenn man Herz-Kreislaufprobleme bereits hat, von Bedeutung. Ein wesentlicher Faktor ist, dass es auch Spass machen soll und dies gelingt natürlich professionell vermittelt angstfreier und wird dadurch auch eher durchgeführt.
Autor: Prim. Dr. Elmar Wiesinger,
ärztlicher Leiter des Herz-Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs
Entspannung und Wohlbefinden
Wenn man nun dem Körper die nötige Erholung gönnt, sind alle Entspannungsmaßnahmen ideal zum Relaxen. Der gesamt Stützapparat bekommt die Möglichkeit ausreichender Regeneration, eventuell können angefallene Verletzungen gut auskuriert werden. Egal ob Wärmekabine, Sauna, Kneipp Kuren, Entspannungsbäder oder alle Arten der Entspannungstechniken, sie alle haben den großen Vorteil dem Körper als Ganzes die notwendige Erholung zu bringen.
Vergessen sie aber nicht vollständig auf regelmäßig dosierte Bewegung, um das vorhandene Leistungsniveau zu halten. Lassen Sie so richtig mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln die Seele baumeln, und schöpfen sie die nötige Energie für die gesteckten Ziele im kommenden Frühjahr!
Tipp von Herrn Mag. Roland Jachs, Sportwissenschafter der Xundheitswelt.
Sport und Ernährung in der kalten Jahreszeit
Egal ob laufend, beim Skilanglaufen oder beim Nordic Walking, jeder will soweit seine gewohnte Regelmäßigkeit fortsetzen. Dabei sollte man darauf achten, dass die Temperaturen nicht sehr weit unter 0 Grad liegen, besonders dann, wenn man öfter Probleme mit Bronchialerkrankungen hat. Tiefe Temperaturen erfordern auch eine höhere Herz-Kreislauf Aktivität und forcieren die Gesamtstoffwechsellage. Daher sind auf eine ausgewogene, besonders vitaminreiche Ernährung und ausgedehnte Regenerationszeiten zu achten. Beides wichtig um das strapazierte Immunsystem in dieser Jahreszeit mit allen Möglichkeiten präventiv zu unterstützen, um jegliche Art der Erkältungskrankheit vorzubeugen. Obst, Gemüse, ausreichend Schlaf und regelmäßiger sportlicher Aktivität in den Wintermonaten steht nichts im Wege!
Tipp von Herrn Mag. Roland Jachs, Sportwissenschafter der Xundheitswelt.

