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Ernährungstipps

Hirse – gut für Haut, Haare und Nägel

Hirse ist eine Sammelbezeichnung für eine Reihe von Getreidearten, welche kleinfrüchtige Körner liefern. Botanisch gehört sie zur Familie der Süßgräser (Poaceae).

Hirse zählt zu den ältesten Getreidearten der Welt. In China wurde Rispenhirse bereits 2500 v. Chr. landwirtschaftlich genutzt.
Im Altertum und Mittelalter zählte die Hirse auch in Europa zum meistangebauten Getreide, jedoch wurde sie in der frühen Neuzeit durch die Einfuhr von Erdäpfel und Mais fast völlig verdrängt. So kennen viele Europäer die Hirserispen in erster Linie als Vogelfutter. Schade eigentlich, denn Hirse ist ein sehr wertvolles Getreide. In letzter Zeit jedoch erlebt sie durch gesteigertes Ernährungsbewusstsein vor allem in der Vollwertküche wieder eine Renaissance.
In vielen Gebieten Afrikas und Asiens gehört Hirse seit je her zu den Hauptnahrungsmittel.

Die goldgelben Körner enthalten in erster Linie Kohlenhydrate, aber auch 6 - 20 % Eiweiß - darunter zahlreiche lebenswichtigen Aminosäuren und 1 - 6 % Fett mit großteils ungesättigten Fettsäuren.
Zudem liefert sie viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Hirse genießt aufgrund des hohen Gehaltes an Kieselsäure, welche  Haut, Haare und Nägel stärkt, den Ruf als „Schönmacherin“. Auch ist der hohe Eisengehalt erwähnenswert und somit ist Hirse in der vegetarischen Kost sehr wertvoll. Damit das Eisen ausreichend vom Körper aufgenommen werden kann, sollte man Hirsegerichten Vitamin C zugeben, z.B. in Form von einem Spritzer Zitronensaft.

Übrigens ist Hirse glutenfrei und kann deshalb problemlos bei Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) eingesetzt werden. Gleiches gilt auch für Teff, einer Kulturhirse aus Äthiopien, welche ebenso im heimischen Handel erhältlich ist.
Hirse wird in Form von ganzen Körnern, als Flocken, Grieß oder Mehl angeboten.

Ob pikant oder süß, der Hirseküche sind keine Grenzen gesetzt. Aufläufe, Laibchen, Knödel, Pizza,… oder einfach pur als Beilage – Hirse bietet in jeder Zubereitungsform eine Gaumenfreude.


Grundsätzlich sollte man Hirse vor der Zubereitung kurz mit Wasser aufkochen, abseihen und noch einmal mit Wasser abschwemmen, damit die Bitterstoffe entfernt werden.
Dann die gewaschene Hirse mit doppelter Menge Wasser, Brühe oder Milch (je nachdem, ob pikant oder süß) langsam aufkochen und auf kleiner Flamme ca. 20 Minuten ausquellen lassen. Danach weiterverarbeiten und genießen.

Haben Sie Lust auf mehr bekommen, dann probieren Sie doch einfach den Hirse-Topfenauflauf aus unserer Rezeptsammlung.

Apfel

Der Apfel hat eine lange Geschichte. Schon im Paradies stand der Apfel für Verführung.

Der Kulturapfel (botanisch Malus domestica) ist eine Kulturobstart aus der Gruppe des Kernobstes. Er gilt als eine Zuchtform, die durch Kreuzung des auch heute noch wild vorkommenden Holzapfels (Malus sylvestris) mit anderen Apfelarten (Malus praecox, Malus dasyphylia) entstanden ist. Äpfel, die man am Markt oder im Geschäft kaufen kann, sind Kulturäpfel. Sie werden von Obstbauern produziert.

Pro Jahr und Kopf werden in Österreich 25 kg Äpfel verspeist. Bei kaum einer Obstsorte ist die Vielfalt so groß wie bei den Äpfeln. Etwa 20 verschiedene Apfelsorten sind am österreichischen Markt erhältlich. Zu den gängigsten zählen Golden Delicious, Idared, Jonagold, Gala, Elstar, Gloster oder Braeburn. Bei dieser großen Auswahl finden Sie sicher ihren persönlichen Lieblingsapfel.

Die unterschiedlichen Apfelsorten schmecken nicht nur gut, sondern wirken sich auch positiv auf die Gesundheit aus. Davon lässt sich auch der so treffende Spruch: „An apple a day keeps the doctor away“ ableiten. Äpfel sind reich an Vitaminen, Ballaststoffen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Enzymen und sekundären Pflanzenstoffen. Eine Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, die besonders hervorzuheben ist, ist die Gruppe der Polyphenole. Diese Substanzen schützen unter anderem vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Polyphenole helfen „freie Radikale“, die Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen, zu neutralisieren.

Äpfel regen den Stoffwechsel an, wirken cholesterinsenkend und helfen die Verdauung zu regulieren. Darüber hinaus sind sie wahre „Wunderwuzzis“ in Sachen Energieanteil und Nährstoffdichte: Ein mittelgroßer Apfel hat nur 50 kcal und versorgt den Körperkreislauf prompt mit rascher Energie für Gehirn und Muskulatur. Ein idealer Begleiter als leicht ver-
dauliche Zwischenmahlzeit.

Äpfel lassen sich des weiteren sehr gut einlagern und helfen somit auch in der kalten Jahreszeit den Bedarf an Vitaminen zu decken. Äpfel am besten an einem kühlen, aber frostfreien, luftigen Ort, lagern.

Äpfel können für Aufstriche, Kuchen, Kompotte, Gelees, Salat, usw. verwendet werden. Eine Verwendungsmöglichkeit möchten wir ihnen, passend zur Jahreszeit, anhand von unserem Rezept vorstellen: Der Bratapfel.

Bewegungstipps

01.03.2010    |

Xundwärts-Tipp: Ratgeber für den Laufsport

Dieser Tipp (siehe PDF-Download) wird uns vom Laufsport Magazin für Sie zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zum Laufsport-Magazin finden Sie unter www.laufsport-marathon.at
01.01.2010    |

Nordic Cruising – „der Winter kann kommen“

Nordic Walking hat in den letzten Jahren einen richtigen Boom erlebt. Man sieht vielfach Outdoor-Sportler, die mit den Stöcken unterwegs sind und ihren Spaß daran haben.

Nordic Cruising ist eine Sportart die, wie auch Nordic Walking, für jede Altersgruppe geeignet ist und verbindet den klassischen Langlauf mit Elementen aus den Sommersportarten Laufen und Nordic Walking.

Nordic Cruising wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus, indem es 90% der Muskelmasse bewegt und ist somit ein ideales Herz-Kreislauftraining. Weiters wird die Koordination und Konzentration geschult. Die Ausübung ist trotz Knie-, Hüft- und Rückenproblemen möglich.

Die Ski beim Nordic Cruising sind breiter und kürzer und bieten so eine optimale Stabilität. Durch diese und weitere Aspekte werden ein einfacheres Gleiten und ein leichteres Steigen ermöglicht und durch die abgerundeten Skispitzen kann man sich seinen eigenen Weg durch den Schnee bahnen.

Viel Spaß beim Üben!

Tipp von Mag. Susanne Haderer,
Sportwissenschafterin der Xundheitswelt.

Gesundheitstipps

01.01.2010    |

Maßnahmen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Im Winter ist es für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen besonders wichtig einige grundlegende Maßnahmen einzuhalten.

Sind die Temperaturen sehr niedrig, kann sich die so genannte Kälteangina pectoris entwickeln. Hier hilft lediglich drinnen bleiben. Insbesondere bei Ausüben von Wintersport oder aber auch bei lediglich Schnee schaufeln oder das Auto ausgraben muss man sich klar sein, dass dieses Problem auftreten kann und vorsorgliches Verhalten ist angebracht.

Bezüglich der Kleidung gilt das Zwiebelschalenprinzip wie immer, mehr dünne Schichten übereinander sind besser als eine dicke isolierende Schicht. Gegenüber den starken Temperaturunterschieden in geheizten Räumen ist man so am besten flexibel geschützt.

Dass zu Weihnachten schnell ein paar Kilos mehr um die Leibesmitte auftreten, lässt sich am besten durch Vorsorge verhindern. So sollten Menschen mit Problemen bei der Gewichtsgestaltung vielleicht im eigenen Haushalt generell auf Weihnachtsbäckerei verzichten.

Bei den Wintersportarten ist generell dynamischen Bewegungsformen gegenüber statischen Belastungen der Vorzug zu geben, so ist es für Menschen mit Kreislaufproblemen in jedem Fall besser Wanderungen mit Langlaufski oder Schneeschuh zu absolvieren als wirklich sportlich alpin Ski zu fahren. Auch hüte man sich vor zu viel Apres-Ski, Alkohol und Medikamente können die letzte Abfahrt bedeuten.

Tipp von Herrn Prim. Dr. Elmar Ch. Wiesinger,
ärztlicher Leiter des Herz-Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs.

01.01.2010    |

Mit dem Balance-Pad zu mehr Sicherheit

Balance und Koordination sind wesentliche Eckpfeiler für unsere Bewegungsabläufe. Mit dem sogenannten Balance-Pad von AIRREX können diese Eigenschaften wunderbar geübt und trainiert werden. Dieser weiche, rechteckige Schaumgummipolster stellt ein ideales Trainingsgerät dar, um Balance, Körperstabilität und Sicherheit von Bewegungen zu verbessern. Damit wird ganz besonders die Sturz- und die damit verbundene Verletzungsprophylaxe gefördert, und verschiedene Bewegungsabläufe können mit der nötigen Sicherheit wieder durchgeführt werden. Täglich fünf bis zehn Minuten ein paar Übungen auswählen, ob Einbeinstand, Schrittstellung, offene oder geschlossene Augen, und sie werden sehen, dass mit  sehr wenig Aufwand sehr viel bezüglich Körperstabilität und Gleichgewicht vorwärts geht.

Also dann viel Spaß mit dem  Balance-Pad und dem Stehen auf einem Bein!

Tipp von Mag. Roland Jachs,
Sportwissenschafter der Xundheitswelt.