Ernährungstipps
Radieschen
Das Radieschen (Raphanus sativus) ist eine Nutzpflanze, die der Kreuzblütengewächse angehört. Der deutsche Name leitet sich vom lateinischen Wort „radix“ = Wurzel ab. Die Herkunft des Radieschens ist hingegen unklar, jedoch verbreitete es sich zuerst langsam im französischen Raum und dann erst im restlichen europäischen Raum.
Die bis zu 3 Zentimeter dicke Speicherknolle ist außen rot bis weinrot gefärbt. Neben dieser bekannten Einfärbung und Form gibt es das knackige Gemüse auch in vielen anderen Variationen - von weiß bis violett und von klein und rund bis lang und karottenförmig. Das Fleisch des Radieschens bleibt jedoch im Inneren stets weiß.
Die Popularität des Radieschens verdankt es seinem ätherischen Öl, dem Allylsenföl. Radieschen, die unter freiem Himmel gewachsen sind, enthalten meist auch mehr ätherische Öle unter der Schale und schmecken schärfer als jene, die im Glashaus großgezogen wurden.
Durch das scharfe Aroma macht das Radieschen Appetit, hilft bei der Verdauung mit und ist mit 14 kcal pro 100 g ein Genuss ohne Reue. Zusätzlich ist das Radieschen eine Quelle für Vitamin C, Kalium und Folsäure. Weiters putzt das Radieschen die Atemwege frei und wird oft als heilendes Lebensmittel bei Asthma oder Bronchitis eingesetzt.
Grundsätzlich sollten Radieschen möglichst frisch gegessen werden. Durch die Aufbewahrung im Kühlschrank, wenn das Laub vollständig entfernt wird und sie in einer Schale Wasser oder in ein feuchtes Tuch eingeschlagen werden, kann man Radieschen mehrere Tage frisch halten.
In Scheiben oder Streifen geschnitten werden die Knollen roh gegessen. Sie können Salaten beigemengt werden oder dienen als Brotbelag. Lediglich die Wurzeln müssen entfernt werden, die Schale kurz gewaschen und schon kann das Radieschen genossen werden.
Was meist unbekannt ist, dass auch die Blätter sowie die keimenden Samen der Radieschen ohne weiteres verarbeitet werden können. Während man die grünen Blätter ähnlich dem Blattspinat zubereitet, so schmecken die Keimlinge als Kresse-Ersatz in Salaten oder auf dem Butterbrot besonders gut.
Gartenkresse
Die Gartenkresse (Lepidium sativum) ist eine Kulturpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Ursprünglich stammt die Gartenkresse vermutlich aus West- oder Zentralasien, dort wächst sie auch heute noch in wilder Form.
Die Gartenkresse ist eine einjährige Pflanze. Auf einer langen dünnen Hauptwurzel wachsen verzweigte Stängel, mit fliedrig geteilten lappigen Blättern und kleinen weißen oder schwach-rötlichen Blüten.
Gartenkresse schmeckt roh verzehrt scharf. Der Geschmack erinnert an Senf und Rettich, was an den enthaltenen Senfölglykosiden liegt. Senfölglycoside sind schwefel- und stickstoffhaltige chemische Verbindungen, die aus Aminosäuren gebildet werden. Diese sekundären Pflanzenstoffe geben Gemüse wie eben Rettich und Senf, Kresse und Kohl den etwas bitteren Geschmack.
Gartenkresse zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Vitamin C, Vitamin A, Eisen, Kalzium und Folsäure aus. Außerdem enthält sie Vitamin B. Leicht zu kultivieren, eignet sich Gartenkresse vor allem im Winter, wenn frisches Obst und Gemüse rar sind, zur Nahrungsergänzung.
Man kann sie in einer Schale auf Küchenpapier anbauen und hat innerhalb kürzester Zeit Anbauerfolge, lange bevor im Frühling das erste Gemüse sprießt.
In den Lebensmittelhandel gelangen vorwiegend die Keimlinge, die etwa eine Woche nach der Aussaat geerntet werden können.
In der Küche findet die Gartenkresse auf vielerlei Art Verwendung. Sehr gut eignet sie sich für Aufstriche, besonders solche auf Frischkäse- oder Topfenbasis, und für Salate. Die Gartenkresse kann aber auch warme Speisen, wie Gemüsesuppen oder Eierspeisen, hervorragend ergänzen. Auch als Dekoration wird die Gartenkresse gerne verwendet.
Sehr beliebt und ein echter Klassiker ist das Butterbrot mit gehackter Gartenkresse.
Bewegungstipps
Xundwärts-Tipp: Ratgeber für den Laufsport
Weitere Informationen zum Laufsport-Magazin finden Sie unter www.laufsport-marathon.at
„Pilates 4 all – Balance is the key“
Im Pilates spielen die Balance, das Gleichgewicht und die Atmung eine herausragende Rolle und gerade dies ist in der heutigen Zeit ein immer wichtiger Aspekt.
Eine schlechte Haltung bekommt man, wenn man eine Körperhälfte bevorzugt trainiert oder benützt oder auch nur in einseitigen Haltungen über Monate und Jahre sitzt oder liegt. Der Alltag zwingt uns manchmal Haltungen und Positionen auf, welche über lange Zeiträume zu Veränderungen führen und uns körperlich aus dem Gleichgewicht bringen. Dadurch entstehen muskuläre Dysbalancen, welche wiederrum Bewegungen negativ beeinflussen und an Stellen, die dafür nicht vorgesehen sind, starke Belastungen entstehen lassen. Pilates-Übungen haben den Vorteil, durch ihre gleichseitige Aktivierung solche Dysbalancen wieder in den Griff zu bekommen.
Die Ausführung der muskulären Aktivität unter Kontrolle des „Powerhouse“ und der sorgsame Umgang mit dem Körper durch eine sensibilisierte Körperwahrnehmung sind hier in der Lage hier korrigierend einzugreifen.
Viel Spaß beim Kennenlernen!
Tipp von Mag. Susanne Haderer,
Sportwissenschafterin der Xundheitswelt.
Gesundheitstipps
Hochsommer und Herzkrank
Der Hochsommer ist da und auch die speziellen klimatischen Bedingungen dieser Jahreszeit erfordern bei Patienten mit Herz-Kreislaufproblemen gewisse Regeln im Verhalten, um möglichst problemfrei die heiße Jahreszeit genießen zu können.
Viele Menschen nehmen Medikamente ein und wissen nicht, dass bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung Hautschäden entstehen können. Es sollte daher in jedem Fall vor geplanten ausgiebigen Sonnenbädern der behandelnde verschreibende Arzt bezüglich der derartigen Problematik kontaktiert werden. Im Zweifelsfall sollte man verstärkte Sonnenexposition vermeiden und Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden. Dabei soll man wissen, dass auch die wasserfesten Cremes nach einer gewissen Zeit von der Haut gewaschen werden und daher kein Garant sind, dass dies immer so funktioniert, wie es auf der Packung steht.
Große Hitze führt sehr schnell zu massivem Flüssigkeitsverlust, nimmt man nun ein wassertreibendes Medikament und ein Medikament z.B. gegen hohen Blutdruck ein, kann das in Zusammenwirken mit dem durch Schwitzen entstandenen Flüssigkeitsverlust Kreislaufprobleme verursachen. Regelmäßige Flüssigkeitszufuhr bereits vor Auftreten von Durstgefühlen ist daher für Kreislaufpatienten ein Muss und kann Probleme im Vorfeld vermeiden.
Für all diejenigen, die den Sommer über in einem fremden Land verbringen, ist es nicht nur dienlich, sich über die entsprechenden Impfungen zu informieren, sondern auch bezüglich eventueller Notfälle vorzusorgen. Man sollte immer wissen, wo der nächste Arzt oder das nächste Krankenhaus ist, in speziellen Fällen, wie z.B. bei Blutverdünnungstherapie sollte eine sehr genaue Planung erfolgen.
Zuletzt möchte ich noch auf den bereits mehrmals erwähnten Gruppendruck bei Wanderungen hinweisen. Eine Wandergruppe mit teils älteren Teilnehmern oder Teilnehmern, die bereits Probleme im Herz-Kreislaufsystem aufweisen, sollte sich bezüglich Aufstiegsgeschwindigkeit am Berg und Wanderstrecke an dem schwächsten Mitglied orientieren, da sonst unvorhergesehene große Probleme auftreten können.
Nichts desto trotz sollte man den Sommer genießen, insbesondere für die Psyche ist die doch hohe Lichtmenge in dieser Jahreszeit ein Labsal.
Tipp von Herrn Prim. Dr. Elmar Ch. Wiesinger,
ärztlicher Leiter des Herz-Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs.
Löschen Sie den Durst rechtzeitig!
Trinken Sie ausreichend Wasser, denn allgemein und insbesonders in der warmen Jahreszeit ist es wichtig vor, während und nach der sportlichen Trainingseinheit den Flüssigkeitsverlust rechtzeitig auszugleichen. Bereits ein Flüssigkeitsverlust von zwei Prozent vermindert die körperliche Leistungsfähigkeit enorm. Ideale Durstlöscher sind Wasser, verdünnte Furchtsäfte im Verhältnis 1:3 oder ungesüßte Tees.
Kopfschmerzen, Müdigkeit, schlechte Konzentration oder Verstopfung sind Merkmale einer mangelnden Flüssigkeitszufuhr. Gönnen Sie Ihrem Körper 1 Liter Wasser pro 25 kg Körpergewicht (80 kg Mann – etwa 3 Liter Wasser/Tag). Die Frage nach dem Warum ist leicht beantwortet: der Körper besteht zu 60 % aus Wasser, ebenso das Blut (92 %), die Verdauung wird unterstützt, der Abtransport von Stoffwechselabfallprodukten wird beschleunigt und zudem reguliert Wasser den Appetit – ein Zuwenig an Wasser fördert die Fettdepotbildung.
Dem Gehirn fehlt die Fähigkeit zwischen Hunger und Durst zu unterscheiden. Oftmals ist Hunger ein Zeichen für fehlende Flüssigkeit. Deshalb trinken Sie zuerst ein Glas Wasser, so vermeiden Sie, dass unnötige Kalorien aufgenommen werden.
Haben Sie heute schon genug getrunken? Wenn nicht, dann trinken Sie gleich ein Glas Wasser. Prost!
Tipp von MMag. Karin Pötzelsberger,
Sportwissenschafterin der Xundheitswelt.
Mentaltipps
Die Kraft der Gedanken - lassen Sie sich inspirieren...
Arthur Gordon lässt uns in einer kleinen Geschichte mit dem Titel „The Turn of Tide“ („Gezeitenwechsel“, im wörtlichen und übertragenen Sinn) an der wundervollen, sehr intimen Erfahrung seiner eigenen spirituellen Erneuerung teilhaben. Sie erzählt von einer Zeit in seinem Leben, als er das Gefühl bekam, dass alles fade und abgestanden war. Seine Begeisterung schwand, er brachte nichts Vernünftiges mehr zu Papier. Und es wurde von Tag zu Tag schlimmer.
Schließlich beschloss er, sich von einem Arzt helfen zu lassen.
Tipp von Mag. Alexander Urtz,
Psychologe im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs.
Lesen Sie mehr im beiliegenden PDF.
Positives Denken
Hierbei geht es nicht darum alles positiv zu betrachten, sondern es geht darum positive Anteile des Lebens, der eigenen Person angemessen wahrzunehmen und eventuell zu erweitern.
Tipp von Mag. Adriana Ciocea,
Psychologin im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs.
Lesen Sie mehr im beiliegenden PDF.


