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Ernährungstipps

Birne

Die Birne (Pyrus communis) ist ein Kernobstgewächs. Wie der Apfel gehört sie zur Familie der Rosengewächse. Birnenbäume werden sowohl als Obstbäume, als auch zur Zierde angepflanzt.

Bereits im 17. Jhd. waren 300 Birnensorten in Frankreich bekannt. Heutzutage kennt man weltweit ca. 5000 verschiedene Birnensorten, wobei nicht alle als Speisebirne verwendet werden. Es gibt Birnensorten die ausschließlich zur Schnaps-, Likör- und Kompottherstellung dienen. Die Birne ist weit verbreitet. Ihr Anbaugebiet streckt sich von Nordafrika über Europa bis nach West- und Ostasien. Bei uns erhältlich sind vor allem die Sorten: Williams Birne, Kaiser Alexander, Clapps Liebling und Abate Fetel.

Die Frucht ist typisch birnenförmig. Abhängig von der Sorte kann sie zwischen 6 und 9 cm lang werden und zwischen 120 und 200 g schwer sein. Ihre Fruchtfleischfarbe ist weiß bis gelblich-grün. Die Schalenfarbe ist sehr unterschiedlich, es gibt grünlich-gelbe bis zimtbraune Sorten, meistens ist die Birne auf der Sonnenseite rot gefärbt. Die Schale ist sehr empfindlich und dünn, daher ist die Lagerung schwierig.

Frühe Sorten werden Anfang September geerntet, die Erntezeit von späten Sorten ist im Jänner. Eine längere Haltbarkeit wird erzielt, wenn Birnen unreif gepflückt werden. Bis zum Verkauf werden sie kühl gelagert und reifen dabei nach. Dadurch sind Birnen bis zu einem Monat lagerfähig.

Die Birne liefert wichtige Vitamine und Mineralstoffe, sie ist reich an Vitamin A, Vitamin B und Vitamin C. Ebenso ist sie Quelle für Zink, Kupfer, Schwefel, Jod, Magnesium, Kalium und Eisen. Beachtlich ist auch der Ballaststoffgehalt von 3,3 g pro 100 g. Damit ist die Birne ballaststoffreicher als der Apfel und besonders gut für unsere Verdauung. Mit nur 55 kcal pro 100 g ist die Birne ein optimaler Vitaminlieferant.

Birnen können sowohl roh oder gekocht verzehrt werden und schmecken auch getrocknet als Birnenchips hervorragend. Der Birnensaft ist bei unseren Kindern natürlich sehr beliebt. Bei der Verarbeitung ist darauf zu achten, dass geschnittene rohe Birnen mit etwas Zitronensaft beträufelt werden, da sie sich sonst braun verfärben. Durch ihr süßes Aroma ist sie besonders gut für Mehlspeisen und süße Aufläufe geeignet.

Maisgrieß

Maispflanzen, die in Österreich wachsen, werden etwa 2 bis 2,5 Meter hoch. Die männlichen Blüten bilden eine Rispe, die weiblichen Blüten reifen zu den Maiskolben heran. Obwohl jede Maispflanze mehrere weibliche Blütenansätze hat, bilden sich nicht mehr als zwei Kolben pro Pflanze voll aus, wobei ein Kolben bis zu 400 Körner tragen kann.

Die ausgereiften Körner sind im Allgemeinen goldgelb. Es gibt jedoch auch Sorten mit blassroten Körnern, diese besitzen allerdings nur die Hälfte des Zuckergehaltes ihrer gelben Verwandten.

Man schätzt, dass etwa 50 verschiedene Maissorten existieren, welche bestimmte Eigenschaften und Körnergrößen aufweisen.

Maisgrieß ist ein Getreideerzeugnis, das bei der Vermahlung von Mais entsteht. Es besteht aus Schalen und Maiskeimen. Im Allgemeinen ist das runde, glasige Korn (Plata-Mais) günstiger für die Herstellung von Maisgrieß als der weiche, mehlige Zahn-Mais.

Je nach Ausmahlgrad unterscheidet man zwischen feinem, mittlerem und groben Grieß. Ursprünglich war er ein Arme-Leute-Essen der arbeitenden Bevölkerung, da es günstig war, gut sättigt und viel Energie liefert. Heutzutage bietet man Polenta in den besten Lokalen an.

Mais besticht durch seine günstige Zusammensetzung aus Kohlenhydraten (mit einem hohen Ballaststoffgehalt), Eiweiß und Fett und ist besonders reich an Vitaminen, vor allem B-Vitamine und Mineralstoffen wie Magnesium, Eisen, Kalzium, Kieselsäure und die Spurenelemente Selen und Zink.

Maisgrieß wird hauptsächlich zur Zubereitung des italienischen Nationalgerichtes „Polenta“ verwendet. In unseren Breitengraden wird Maisgrieß selbst als Polenta bezeichnet – in Wirklichkeit ist aber Polenta ein Maisbrei, den man mit Zutaten verfeinern kann. Klassische Beimengungen sind Parmesan und Butter, möglich sind alle Variationen von Gemüsesoßen bis Fleischsugos.

Polenta wird als Beilage zu Braten, Ragouts, Eintöpfen und Gulasch serviert, findet Verwendung als Suppeneinlage, Knödel und in der Mehlspeisküche.

Bei der Zubereitung ist darauf zu achten, dass man den Maisgrieß langsam in die Kochflüssigkeit einrieseln lässt und dabei gut umrührt, damit keine Klumpen entstehen und der Grieß nicht anbrennt.

Bewegungstipps

01.01.2012    |

Zumba - der neueste Fitnesstrend

Eine der wichtigsten Grundlagen, um einen aktiven Lebensstil über längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten, ist eine Bewegungsform zu finden, die Spaß macht und sportliche Erfolge sichtbar werden lässt.

Daher lautet die Devise:
Bewegung ist kein nötiges Übel, das man hinter sich bringen muss, um das eigene Gewissen zu beruhigen. Wenn Bewegung keinen Spaß macht, hat man womöglich noch nicht die richtige Sportart für sich entdeckt. Daher sei an dieser Stelle geraten, möglichst viele Sportarten und Bewegungsformen ausprobieren – zum Beispiel „Zumba“.

Zumba ist der neueste Fitnesstrend aus den USA und darf derzeit in keinem Bewegungsangebot mehr fehlen. Probieren Sie selbst wie durch Zumba zu heißen Salsa- und Sambarhythmen sowie afrikanischen Klängen die Kräftigungs- und Straffungsübungen fast spielerisch von der Hand gehen.

Durch den hohen Kalorienverbrauch während des Workouts wird der ganze Körper trainiert. Durch spezielle körperformende Übungen kann man der Traumform quasi entgegentanzen.

Tipp von Mag. Michael Kloiber,
Sportwissenschafter der Xundheitswelt.

22.12.2011    |

Fit auf Schneeschuhen

Gerade im Winter tut Bewegung an der frischen Luft gut. Wer regelmäßig im Freien Sport betreibt und sich auch von Minusgraden nicht davon abhalten lässt, der stärkt sein Immunsystem. Neben „altbewährten“  Wintersportarten wie Skifahren und Langlaufen, findet heute eine neue Bewegungsart immer mehr Zuspruch – das Schneeschuhwandern.

Richtige Technik
Natürlich kommt es bei dieser Trendsportart auf die richtige Technik an. In der Xundheitswelt hilft Ihnen ein Bewegungstherapeut  diese Technik zu erlernen und zeigt auf, wie dieser Sport wirkungsvoll für die Gesundheit eingesetzt werden kann. Mit der notwendigen Ausrüstung und der richtigen Technik wird das Schneeschuhwandern zum reinsten Wintervergnügen. Mit oder ohne Stöcke, mehr oder weniger intensiv hat diese Bewegungsform großen gesundheitlichen Wertschöpfungseffekt.

Schneeschuhwandern wirkt positiv auf das Herz-Kreislauf-System und ist ein hervorragendes muskuläres Training. Neben diesen Vorzügen macht die herrliche Waldviertler Winterlandschaft das Schneeschuhwandern zum besonderen Naturerlebnis.

Tipps zum optimalen Schneeschuhwandern

  • Breitbeinige Schritte setzen, damit sich die Schneeschuhe nicht ineinander verhaken.
  • Schneeschuhe nicht vollständig vom Boden abheben, sonst benötigt man viel mehr Kraft als nötig.
  • Machen Sie bergauf kürzere Schritte, bergab längere Schritte.


Tipp von Sandy Schmidt, Physiotherapeutin

Gesundheitstipps

01.01.2012    |

Sport ist gesund

Diese Weisheit wird leider nur zu oft völlig unkritisch in den Raum gestellt. Insbesondere in der kalten Jahreszeit sollte man bei vorbestehenden Problemen am Herz-Kreislaufsystem einiges beachten. In Wirklichkeit ist es nicht Sport, der als gesund zu bezeichnen ist, sondern der individuelle Zustand adaptierter Trainingstherapie.

Besonders die kalten Temperaturen können schon mittlere Belastungen ein zusätzlicher Faktor sein, um unvorhersehbare Probleme hervorzurufen. Man sollte daher neben einer suffizienten Kleidung, am besten im Zwiebelschalenprinzip, bei sehr kalten Temperaturen eher etwas zurückschalten.

Übrigens: Vorsicht auch beim Aufwärmen. Generell ist für alle Menschen mit bestehenden Herz-Kreislaufproblemen oder mit Medikamenten, die einen Eingriff im Bereich des Regulationssystems des Körpers ausüben, eine langsame Temperaturadaptierung zu empfehlen. Alles was sehr schnell Körpertemperatur abändert, kann zu Kreislaufstörungen führen und ist daher mit Vorsicht zu genießen.

Im Einzelfall ist es immer ratsam, sich ein Rezept für Trainingstherapie zu holen und bezüglich diverser Sportarten eine fachlich geeignete Instanz zu befragen. Ungezielt unkontrolliert Sport als gesund zu bezeichnen und zu betreiben, sollte man als Mensch mit Herz-Kreislaufproblemen meiden.

Tipp von Prim. Dr. Elmar Wiesinger,
ärztlicher Leiter im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs.

01.01.2012    |

Gesundheitsoase Hallenbad

Ein Schwimmbecken bietet viele Möglichkeiten für gesundheitsorientierte Bewegungen.

Schwimmen über einen längeren Zeitraum fördert nicht nur die Ausdauer, sondern kräftigt noch dazu viele Muskelgruppen, angefangen von Bein-, über Rumpf- bis hin zur Armmuskulatur. Außerdem gibt es im Wasser die idealen Möglichkeiten die Belastungen für die Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System so zu gestalten, dass keine weiteren Beanspruchungen für die passiven Strukturen (Knochen, Gelenke) hinzukommen. Dies kommt in erster Linie Personen mit vorgeschädigte Strukturen bzw. mit Übergewicht entgegen, da die Schwerkraft durch den Auftrieb des Wassers deutlich reduziert wird.

Abgesehen vom Schwimmen in den vier Lagen (Rücken, Brust, Kraul und Delphin) kann eine Reihe von Aktivitäten im Wasser ausgeübt werden: Aquajogging, Aquaspinning, Unterwassergymnastik und Rückenkräftigung sind nur einige Beispiele dafür, wo die Gesundheit im Vordergrund steht. Ganz nebenbei steht das Hallenbad gerade bei den nun ständig wechselhaften Wetterbedingungen jederzeit zur Verfügung und kann fix in den Tagesablauf eingeplant werden.

Als Abschluss können in den meisten Einrichtungen auch noch Sauna oder Dampfbad für eine aktive Regeneration genutzt werden, wo Schlackenstoffe ausgeschieden werden und der Kreislauf noch einmal in Schwung gebracht wird.

Also dann, viel Spaß, Freude und Erfolg in Ihrer Wohlfühloase!

Tipp von Peter Schmid,
Sportwissenschafter der Xundheitswelt.

Mentaltipps

Mut zur Unerreichbarkeit

Durch die modernen Kommunikationsmöglichkeiten wie Handy, E-Mail, Internet, usw. sind wir 24 Stunden, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr erreichbar. Durch den Fortschritt der Technik sind Pausen, die sich früher im Alltag von selber ergeben haben, heute praktisch verschwunden. Früher hat die Antwort auf einen Brief zumindest eine Woche gedauert. Heute wird so mancher schon nervös, wenn nicht innerhalb einer Stunde eine Antwort auf dem E-Mail-Account eingegangen ist! Wir können jetzt 24 Stunden arbeiten und uns ebenso Informationen besorgen („googeln“). Pausen ergeben sich keine mehr beziehungsweise nur im geringen Maße.

Wenn wir heute eine Pause haben wollen, so müssen wir uns bewusst dazu entscheiden. Wenn ich immer und überall erreichbar bin, bin ich zwar am neuesten Stand einer Entwicklung, aber zu welchem Preis? Ich bin ein Getriebener, der sich um seine Erholung, um Ruhe und Muße bringt. Mit dem Erfolg, dass irgendwann gar nichts mehr geht - Burnout.

Neue Techniken brauchen eine neue Kultur in ihrer Anwendung. Dort wo es keine Grenzen mehr gibt, muss ich mich selber zu Grenzen entschließen. „Bitte nicht stören“ heißt heute: Handy und Laptop abschalten!

Überlegen Sie und bestimmen Sie, wann Sie erreichbar sein wollen und wann nicht. Erst wer zu einem Nein fähig ist, kann auch wirklich Ja sagen. Wer Mut zur Unerreichbarkeit zeigt und sich gut erholt, ist danach wieder leistungsfähig.

Tipp von Mag. Alexander Urtz,
Klinischer und Gesundheitspsychologe im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs

Das tägliche Leben – Freude oder Belastung?

Kennen Sie das auch, wenn Gereiztheit, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Freudlosigkeit oder auch Versagensängste die Lebensqualität beeinträchtigen? Wenn diese oder ähnliche Symptome gehäuft auftreten und Sie dadurch das tägliche Leben vermehrt als Belastung wahrnehmen, ist es wichtig frühzeitig zu handeln. Nur so kann verhindert werden, dass aus einer vorübergehenden Situation- die wahrscheinlich jeder einmal erlebt – eine chronische Krankheit wird.

Sowohl bei Burnout als auch bei Depression ist fachliche Hilfe unumgänglich. Suchen Sie Ihren Arzt, einen Facharzt oder Psychotherapeuten auf und nehmen Sie Unterstützung an.

Es gibt verschiedene Angebote, das Lebens.Resort Ottenschlag bietet zum Beispiel private Vorsorgeprogramme und Rehabilitationsaufenthalte. Ein interdisziplinäres Therapeuten-Team begleitet Sie dort mit persönlichen Gesprächen, um die Ursachen zu beleuchten, Veränderungen einzuleiten  und zeigt Ihnen Wege zu mehr Lebensqualität.

Tipps für ein freudvolles Leben

  • Nehmen Sie sich Zeit für Entspannung und Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse
  • Bewegung und Natur bringen wieder Lebendigkeit und ein erweitertes Blickfeld
  • Sprechen Sie mit Menschen aus Ihrem Umfeld - ein ehrlicher Austausch ist sehr hilfreich
  • Fühlen Sie sich nicht schuldig, wenn Sie ihre Grenzen erreicht haben


Tipp von der Expertin Andrea Kollwig, Psychotherapeutin im Lebens.Resort Ottenschlag.