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Arthrose

Wie kommt es zu Arthrose?

Die Entstehung von Arthrose ist ein multifaktorieller Prozess, das heißt, dass vielfältige Einflüsse die Entwicklung der Erkrankung begünstigen. Es kommt zu einer Störung des Gleichgewichts zwischen Knorpelabbau und Knorpelaufbau. Dadurch kommt es zu einer Schädigung der Knorpelsubstanz, mit der Zeit wird der Knorpel weich, dünn und rissig. Der Knorpel verliert dadurch die Belastbarkeit, das heißt die stoßdämpfende Wirkung des Knorpels geht verloren. Einwirkende Druckbelastungen werden direkt an den angrenzenden Knochen übertragen und es kommt zu einer erhöhten Reibung im Gelenk. Durch diese Reibung werden Entzündungsmediatoren freigesetzt: Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge.

Was begünstigt eine Arthrose?

  1. genetische/metabolische/hormonelle Faktoren (Frauen mehr betroffen)
  2. Übergewicht
  3. Posttraumatisch (nach vorderer Kreuzbandverletzungen, Meniskusverletzungen, gelenksnahen Frakturen; auch nach OP ist das Risiko erhöht)
  4. Bewegungsmangel (Knorpel braucht Belastung/Bewegung für den Aufbau)
  5. Muskelschwäche (bei Knie- und Hüftarthrose vor allem Gesäßmuskulatur und Oberschenkelmuskulatur)
  6. Gelenkfehlstellungen (z.B. bei X-Beinfehlstellung im Knie ist die Außenseite immer mehr belastet)
  7. Entzündliche Gelenkserkrankungen/Gelenksinfektionen (Zecken, Viren)
  8. Aseptische Knochennekrosen (entsteht aufgrund verminderter Durchblutung)

Welche Symptome gibt es?

Frühstadium:

  • Anlaufschmerzen am Morgen
  • Ermüdungsschmerz bei längerem Stehen
  • Belastungsschmerz, z.B. nach einer Wanderung

Fortgeschrittenes Stadium:

  • Ruheschmerz
  • Schwellung
  • Eingeschränkte Beweglichkeit
  • Muskelschwäche
  • Krepitation (Gelenkgeräusche, wie Knirschen oder Reiben)

Diagnostik:

Für die Diagnose einer Arthrose führt der Arzt ein Anamnesegespräch und eine körperliche Untersuchung durch. Der Arzt fragt nach Beschwerden, deren Beginn und Ausprägung, sowie nach Neben- bzw. Vorerkrankungen. Zusätzlich werden zur Diagnosesicherung Röntgenuntersuchung, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) herangezogen.

Behandlung bei Arthrose

Ziel der Behandlung der Arthrose ist es die Beschwerden zu lindern, um die Lebensqualität zu steigern, und ein Fortschreiten der Abnützung zu verlangsamen. Es gibt sehr viele Therapiemöglichkeiten, die Behandlung richtet sich nach dem betroffenen Gelenk, dem Stadium der Abnützung sowie dem Beschwerdebild (das Beschwerdebild ist der wichtigste Faktor, weil Arthrose oft auch nur ein Zufallsbefund sein kann und diese auch gar keine Schmerzen verursachen kann!). Je früher mit der Therapie begonnen wird, desto erfolgreicher ist das Ergebnis.

  • Nicht medikamentöse Therapie
    Physiotherapie: Schmerzlinderung, Muskelaufbau, Beweglichkeitstraining, Manuelle Therapie, Weichteilbehandlungen, Ausdauertraining, Unterwassertherapie, etc.
    Ergotherapie: Hilfsmittelversorgung, speziell bei Finger- und Handarthrose
    Physikalische Maßnahmen: Wärme- und Kälteanwendungen, Ultraschalltherapie, Elektrotherapie, Magnetfeldtherapie, etc.
    Gewichtsreduktion und Ernährungsempfehlung (Vitamin- und mineralstoffreiche Nahrung, Gemüse, Vollkornprodukte, Kalzium, Vitamin D, E, C, Selen)

  • Medikamentöse Therapie
    Je nach Ausmaß der Beschwerden und der vorhandenen Entzündungszeichen werden nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) und Coxibe in Tablettenform oder in Form von Salben, Cremen oder Gel eingesetzt. Diese NSAR wirken entzündungshemmend und schmerzstillend. Auf lange Sicht sollten diese aber vermieden werden, bei Bedarf können auch kurzfristig zur Schmerzreduktion andere Schmerzmittel wie Paracetamol hilfreich sein. Beim Kniegelenk z.B. kann bis Grad 3, mit Belastungsschmerz und evtl. Krepitieren (Gelenkgeräusche) auch eine Hyaluronspritze helfen. Die medikamentöse Behandlung entscheidet der behandelnde Arzt.

  • Operation
    Das wichtigste vorab: Arthrosebeschwerden können oft deutlich durch adäquate Bewegung, ohne Operation, gemindert werden. Wenn keine Schmerzlinderung über längere Zeit durch die konservativen Therapien eintritt und Alltagsaktivitäten schwer fallen ist der Gelenksersatz eine mögliche Therapie. Prinzipiell werden gelenkerhaltende (z.B. Arthroskopie, Gewebetransplant, Umstellungsosteotomie) und gelenkersetzende (künstliches Gelenk) Operationstechniken in der Medizin angewendet.

 

Quellen:
https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/koerper/arthrose/arthrose-symptome-diagnose

https://www.rheumaliga.ch/rheuma-von-a-z/arthrose
https://arthrose.behandeln.at/arthrose-symptome.html